NEUJAHRSGRUSS

Ein Gedicht von Johann K√∂nig, guter Rutsch einmal anders ūüôā

Bin in Supermarkt gelaufen, um dort gutes √Ėl zu kaufen. Um sie damit einzureiben, und es glitschig dann zu treiben.

Nur mit meiner Herzensdame, auf einer gro√üen Plastikplane. „So, jetzt wird sich am√ľsiert“, dacht‘ ich noch, doch was passiert?

 

Als ich auf sie draufgerutscht, ist sie einfach weggeflutscht! Mit dem Kopf knallt sie, an die Wand, bis das sie schrie.

Und so hatte meine Eule, erst ne Delle, dann ne Beule.

Ihre Schmerzen waren schlimm, die Erotik war dahin. In den Ohren ihr genöl, an der Wand Olivenöl. Damit das nicht mehr passiert, wird sie morgen gut fixiert.

Liebe Glitschefetischisten, m√ľsst‘ das glitschen √ľberlisten! Hier mein Ratschlag an euch alle, man braucht mehr als eine Schnalle. Ob auf Sofern oder Sesseln, wollt ihr √∂len, m√ľsst ihr fesseln. Treibt ihr’s lieber in den Betten, denkt daran, sie anzuketten.

In diesem Sinne: GUTEN RUTSCH

Johann König hat dieses Gedicht in einer Fernsehsendung selber vorgetragen. Anschauen und Vorlesen lassen könnt ihr es euch hier.

Viel Spa√ü beim Anschauen ūüôā

X